Warum PGS?
Platin Grading (PGS) ist ein deutscher Grading-Anbieter mit sichtbarer Präsenz im Markt. PGS-gegradete Karten sind auf eBay mit zahlreichen aktiven Angeboten vertreten – ein Zeichen für Akzeptanz bei Sammlern und Händlern.
Sichtbarkeit auf eBay
Im eBay-Bereich „Grading Services" sind ausschließlich etablierte, marktrelevante Grading-Anbieter gelistet – PGS gehört dazu. PGS-gegradete Karten sind dort mit zahlreichen aktiven Angeboten präsent, was die Akzeptanz unserer Slabs bei Sammlern und Händlern widerspiegelt.
Dass PGS in diesem kuratierten Bereich erscheint, ist ein gutes Zeichen: Dort finden sich die für den Sekundärmarkt relevanten Grading-Unternehmen – und PGS ist als deutscher Anbieter sichtbar vertreten.
Was für PGS spricht
- Marktpräsenz: PGS-gegradete Karten sind auf eBay mit zahlreichen aktiven Angeboten präsent.
- Akzeptanz: Sammler und Händler listen PGS-Slabs aktiv im Sekundärmarkt.
- Deutscher Anbieter: kurze Versandwege, deutschsprachiger Support, transparente Bearbeitung.
- Sicherer Prozess: Echtheitsprüfung, dokumentierte Bewertung und versiegelte Rücksendung.
Grading in Deutschland – ohne Zoll und ohne Wartezeit über Monate
Deine Karten werden bei PGS in Köln bewertet und versiegelt. Sie verlassen dafür weder Deutschland noch die EU. Das erspart dir den gesamten Aufwand, der bei einer Einsendung in die USA anfällt: keine Zollanmeldung, keine Einfuhrumsatzsteuer bei der Rücksendung, und keine Sendungsverfolgung über zwei Kontinente. Bei US-Anbietern wie PSA oder CGC kommen genau diese Punkte zu den reinen Grading-Kosten hinzu, und die Bearbeitung zieht sich regelmäßig über Monate. Wie sich die beiden Modelle im Detail unterscheiden, steht im Vergleich PSA gegen PGS.
Kurze Wege wirken sich auch auf die Bearbeitungszeit aus. Im Standard-Tarif liegt sie bei ca. 15–20 Werktagen, Express arbeitet in ca. 4–8 Werktagen, Premium in ca. 2–4 Werktagen. Wer es besonders eilig hat, wählt Same-Day-Grading: Diese Karten werden am Tag des Wareneingangs bearbeitet. Den Weg vom Paketeingang bis zum fertigen Slab beschreibt der Gradingprozess Schritt für Schritt.
Fixpreis statt Value Charge
Bei PGS zahlst du pro Karte einen festen Preis. Der Wert der Karte spielt für die Rechnung keine Rolle – es gibt keine Value Charge, keine Wertstaffel und keine Nachberechnung, wenn eine Karte am Ende höher bewertet wird als erwartet. Eine günstige Karte und eine hochpreisige Sammlerkarte kosten im selben Tarif dasselbe. Alle Preise gelten pro Karte inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer.
Die Mengenstaffel greift ab 5, 10, 20 und 50 Karten. Im Standard-Tarif sinkt der Preis pro Karte dadurch um bis zu 20 Prozent, von 19,95 Euro für die Einzelkarte auf 15,95 Euro. Sticker-Grading kostet 2,00 Euro Aufpreis pro Karte. Alle Tarife, Staffeln und Zusatzleistungen stehen auf der Seite Grading-Preise; versiegelte Booster laufen über das separate Booster-Grading.
Zum Einordnen: AP Grading verlangt 19,90 bis 22,90 Euro pro Karte. Der beste Mengenpreis im PGS-Standard-Tarif liegt mit 15,95 Euro darunter. Und weil kein wertabhängiger Zuschlag dazukommt, kennst du deinen Endbetrag bereits beim Bestellen des Karten-Gradings und nicht erst nach der Bewertung.
Jeder Slab ist überprüfbar: Seriennummer, QR-Code, Pop Report
Eine Bewertung ist nur so viel wert wie ihre Nachvollziehbarkeit. Deshalb trägt jeder PGS-Slab eine eigene Seriennummer mit QR-Code. Wer den Code scannt, landet direkt bei der hinterlegten Bewertung. Ein Käufer kann damit ohne Umweg prüfen, ob Karte, Note und Label zusammengehören – er muss nicht einem Foto vertrauen, sondern schlägt die Angaben selbst nach. Gerade im Wiederverkauf nimmt das eine Menge Unsicherheit aus dem Gespräch.
Dazu kommt der öffentliche Population Report. Dort siehst du, wie oft eine Karte bei PGS bereits bewertet wurde und wie sich die Noten verteilen. Diese Zahlen sind frei einsehbar und nicht auf Kunden beschränkt. Wie weit deine eigene Sendung gerade ist, verfolgst du parallel über die Statusseite.
Vor der Bewertung steht die Echtheitsprüfung bei PGS. Erst danach wird eine Karte bewertet und versiegelt zurückgeschickt.
Konsistente Maßstäbe: vier Subgrades, eine berechnete Endnote
PGS bewertet jede Karte nach vier Kriterien: Zentrierung, Ecken, Kanten und Oberfläche, international als Centering, Corners, Edges und Surface bekannt. Was die vier Kriterien im Einzelnen bedeuten und worauf ein Grader dabei achtet, erklärt die Seite zu den Subgrades Centering, Corners, Edges und Surface.
Entscheidend ist die Arbeitsteilung dahinter. Der Grader vergibt die vier Subgrades. Die Endnote vergibt er nicht – die berechnet das System aus den Subgrades. Damit hängt die Endnote nicht davon ab, wie stark jemand einen Gesamteindruck gewichtet. Zwei Karten mit denselben vier Subgrades bekommen dieselbe Endnote, unabhängig von Tag und Bearbeiter.
Die Notenbänder sind dabei bewusst keine Mittelwerte. Die Grenzen liegen bei 7,25, 7,75, 8,30, 8,80, 9,40 und 9,80. Ab der 8 liegt jede Grenze über der rechnerischen Mitte, und das 8er-Band ist absichtlich breiter angelegt. Das hat eine klare Folge: Eine Karte mit 8/8/8/8.5 erhält eine 8.0 und nicht eine 8.5, es wird also abgerundet. Halbnoten vergibt PGS außerdem nur bei 6.5, 7.5, 8.5 und 9.5, darunter nicht. Die vollständige Systematik steht in der PGS-Gradingskala.
- Vier Subgrades: Zentrierung, Ecken, Kanten und Oberfläche, vergeben vom Grader.
- Endnote: vom System aus den Subgrades berechnet, nicht frei gesetzt.
- Bandgrenzen: 7,25 · 7,75 · 8,30 · 8,80 · 9,40 · 9,80 – keine Mittelwerte.
- Halbnoten: ausschließlich bei 6.5, 7.5, 8.5 und 9.5.
- Beispiel: 8/8/8/8.5 ergibt 8.0, weil abgerundet wird.
Erfassung durch das System, Kontrolle durch den Menschen
Schon der Wareneingang läuft bei PGS in vier festen Schritten ab. Zuerst wird der Auftrag ausgewählt, entweder über die Auftragsnummer oder per Barcode-Scan. Danach werden die Karten über einen Flachbett-Scanner erfasst; die Bilderkennung liest die Kartenangaben automatisch aus. Im dritten Schritt prüft ein Mitarbeiter diese automatische Erkennung und übernimmt sie erst nach der Kontrolle. Danach ist der Eingang abgeschlossen.
Der Punkt daran: Die Erfassung macht das System, der Mensch prüft gegen. Niemand tippt Kartennamen von Hand ab, und niemand verlässt sich blind auf die Automatik. Vertauschte Karten und falsche Angaben auf dem Label sollen dort auffallen, wo sie entstehen könnten – am Anfang und nicht am Ende. Offene Fragen zum Ablauf beantwortet die FAQ.
Persönlich erreichbar und Selbstabholung in Köln
PGS ist keine Adresse, die nur als Postfach existiert. Die PlatinGrading GmbH sitzt in der Neusser Straße 487 in 50733 Köln. Du erreichst uns von Montag bis Freitag zwischen 10:00 und 18:30 Uhr unter +49 221 56053614 oder per E-Mail an info@platin-grading.de – auf Deutsch, ohne Zeitverschiebung und ohne Umweg über ein Ticketsystem in einer anderen Sprache.
Wer seine Karten nicht per Post schicken möchte, kann sie in Köln persönlich abgeben und nach dem Grading auch selbst abholen. Bei hochwertigen Karten ist das ein Argument für sich, weil der Versandweg als Risiko dann vollständig entfällt. Mehr über das Unternehmen und die Menschen dahinter steht auf der Seite Über PGS.
Was PGS nicht verspricht
Zu einem ehrlichen Vergleich gehört auch das, was wir bewusst offenlassen. Die folgenden Punkte sind keine Schwächen, die wir verstecken – sie sind die Kehrseite eines Verfahrens, das nachvollziehbar bleiben soll.
- Keine Zusage auf eine bestimmte Note. Die Endnote ergibt sich aus dem Zustand der Karte und den vier Subgrades. Vorab kann dir niemand eine 10 versprechen, und wir tun es auch nicht.
- Kein Versprechen auf Wertsteigerung. Grading dokumentiert einen Zustand. Was eine Karte danach am Markt erzielt, entscheidet der Markt und nicht das Label.
- Keine Halbnoten unterhalb von 6.5. Wer eine 5.5 erwartet, wird sie bei PGS nicht bekommen. Die Skala sieht sie nicht vor.
- Keine Aufrundung aus Kulanz. Bei 8/8/8/8.5 bleibt es bei der 8.0. Die Bandgrenzen gelten für jede Karte gleich, auch wenn eine knapp darunter liegt.
- Bearbeitungszeiten sind Zeiträume, keine Stichtage. Angaben wie ca. 15–20 Werktage im Standard sind Bearbeitungszeiträume und gehören zum jeweiligen Tarif.
- Der Pop Report ersetzt keine Preisrecherche. Er zeigt, wie oft eine Karte bewertet wurde und wie die Noten verteilt sind. Eine Preisempfehlung ist er nicht.
- Keine Titel und keine Testsiegel. Wir behaupten nicht, Marktführer zu sein. Was für PGS spricht, sollen die überprüfbaren Punkte tragen: Preise, Skala, Seriennummer und Pop Report.