Wir sind umgezogen! Ab dem 27.07.2026 findest du Platin Grading Service in der Neusser Straße 487, 50733 Köln. Bitte sende alle neuen Einsendungen ausschließlich an unsere neue Adresse. Bei Rückfragen ruf uns bitte an. +49 221 56053614

Echtheitsprüfung bei PGS

Vor jeder Bewertung steht die Echtheitsprüfung. So stellen wir sicher, dass nur echte Karten eine Note und ein Siegel erhalten. Hier erklären wir Schritt für Schritt, wie PGS Echtheit prüft – von der visuellen Begutachtung über UV-gesicherte Siegel bis zur Verifikation per Seriennummer und QR-Code.

Unsere Methodik

So prüfen wir die Echtheit

1 · Visuelle Begutachtung

Jede Karte wird unter kontrolliertem Licht und mit Vergrößerung auf Druckbild, Raster, Farben, Schrift und Haptik geprüft.

2 · Material & Aufbau

Schichtaufbau, Gewicht und Lichtdurchlässigkeit (Light-Test) verraten typische Merkmale echter Karten.

3 · Abgleich & Erfahrung

Wir vergleichen mit bekannten Referenzen und nutzen die tägliche Praxis mit Fälschungsmustern aller TCGs.

4 · Versiegelung

Nur echte Karten werden im Case mit fälschungssicherem, UV-gesichertem Label versiegelt.

Seriennummer, QR-Code & Datenbank

Jeder PGS-Slab trägt eine eindeutige Seriennummer und einen QR-Code. Darüber lässt sich die Karte jederzeit in unserer Datenbank verifizieren – inklusive Note und Subgrades. So kann nicht nur der Eigentümer, sondern auch jeder spätere Käufer die Echtheit der Bewertung unabhängig überprüfen. Das schafft Vertrauen beim Kauf und beim Verkauf.

Zusätzlich macht der öffentliche Pop Report transparent, wie häufig eine bestimmte Note bei einer Karte vergeben wurde. Das schützt vor Manipulation und macht Seltenheit nachvollziehbar.

Was passiert, wenn eine Karte gefälscht ist?

Stellt sich eine Karte als Fälschung heraus, erhält sie keine Bewertung und kein Siegel. Mit Kaufnachweis erhältst du einen schriftlichen Hinweis. Damit verhindern wir, dass Fälschungen über ein PGS-Label Glaubwürdigkeit erlangen – ein zentraler Beitrag zum Schutz der gesamten Sammler-Community. Möchtest du eine Karte vor Kauf oder Verkauf prüfen lassen, ohne sie zu versiegeln, nutze die Echtheitsbewertung & Wertgutachten. Tipps zum Selbst-Erkennen findest du im Ratgeber Gefälschte Pokémon Karten erkennen.

Warum vor jeder Bewertung die Echtheitsprüfung steht

Eine Note beschreibt den Zustand einer Karte, nicht ihre Herkunft. Eine sauber zentrierte Fälschung mit scharfen Ecken würde in einer reinen Zustandsbetrachtung gut abschneiden – und genau das darf nicht passieren. Deshalb ist die Reihenfolge bei uns festgelegt: zuerst die Echtheit, danach der Zustand. Erst wenn eine Karte als echt eingestuft ist, vergibt ein Grader die vier Subgrades für Zentrierung, Ecken, Kanten und Oberfläche, aus denen das System die Endnote berechnet. Welchen Weg deine Karte dabei durch unser Haus nimmt, beschreiben wir im Gradingprozess; wie aus vier Teilnoten eine Endnote wird, erklären wir bei den Subgrades für Centering, Corners, Edges und Surface.

Die Prüfung gehört zu jedem Auftrag und ist keine Zusatzleistung, die du getrennt dazubuchst: In der Preisübersicht gibt es dafür keinen eigenen Posten. Der Preis richtet sich nach der gewählten Bearbeitungszeit und der Stückzahl – Standard 19,95 Euro je Einzelkarte, im besten Mengenpreis 15,95 Euro, und das als Fixpreis ohne Value Charge. Was die Karte wert ist, verändert den Preis also nicht. Auch beim Same-Day Grading am Eingangstag bleibt die Reihenfolge gleich: Die kürzere Bearbeitungszeit verkürzt deine Wartezeit, nicht die Prüfung.

Echtheit kennt keine Abstufung

Der Zustand einer Karte lässt sich in Stufen ausdrücken, die Echtheit nicht. Eine Karte ist echt oder sie ist es nicht. Diese Entscheidung muss deshalb am Anfang stehen und nicht am Ende.

Die Note setzt Echtheit voraus

Wer eine 9 auf dem Label liest, geht selbstverständlich davon aus, dass darunter eine echte Karte liegt. Eine Note ohne vorherige Echtheitsprüfung wäre für Käufer irreführend.

Das Versiegeln ist endgültig

Sobald die Karte im Case liegt, kann sie niemand mehr in die Hand nehmen, gegen Licht halten oder unter Vergrößerung betrachten. Was vorher nicht geprüft wurde, lässt sich später nicht nachholen.

Jeder Slab wird nachschlagbar

Mit der Versiegelung entsteht ein Datensatz aus Seriennummer, Note und Subgrades. Was einmal in der Datenbank steht, wird von späteren Käufern als belastbare Auskunft gelesen.

Woran Fälschungen auffallen

Ein einzelnes Merkmal entscheidet nie allein. Wir betrachten mehrere Eigenschaften unabhängig voneinander und vergleichen sie mit Referenzkarten aus der täglichen Praxis. Auffällig wird eine Karte in der Regel dann, wenn sich mehrere dieser Punkte gleichzeitig nicht erklären lassen. Geprüft wird unter kontrolliertem Licht, mit Vergrößerung und im direkten Vergleich – nicht nach Bauchgefühl.

Druckraster

Echte Karten entstehen im industriellen Druck mit einem gleichmäßigen Punktraster. Unter Vergrößerung zeigen Nachdrucke häufig ein gröberes oder unruhiges Raster, ausgefranste Kanten an Schrift und Symbolen oder sichtbare Punkte in Flächen, die eigentlich glatt sein müssten.

Materialstärke

Karten bestehen aus mehreren miteinander verbundenen Schichten. Wirkt eine Karte auffällig steif, weich oder dünn, ist das ein Anlass für genaueres Hinsehen. Der Blick auf die Kante zeigt, ob der Schichtaufbau zum jeweiligen Produkt passt.

Farbverlauf

Farbton, Sättigung und weiche Übergänge sind schwer zu kopieren. Kopien wirken oft zu dunkel, zu kalt oder zu kontrastreich, und weiche Verläufe brechen in sichtbare Stufen auf statt gleichmäßig durchzulaufen.

Schnittkanten

Der Zuschnitt echter Karten verläuft sauber und in konstantem Winkel. Wellige oder ausgefranste Kanten, sichtbare Faserreste und ein Randbild, das nicht zum übrigen Bestand derselben Serie passt, fallen im direkten Vergleich auf.

Lichtdurchlässigkeit

Beim Light-Test wird die Karte gegen eine Lichtquelle gehalten. Der Schichtaufbau echter Karten lässt nur wenig Licht durch. Fehlt die typische Zwischenschicht, leuchtet die Karte deutlich stärker durch – ein Hinweis, der sich schnell und ohne Eingriff prüfen lässt.

Oberflächenstruktur

Glanz, Textur und Reflexionsverhalten unterscheiden sich je nach Kartentyp. Unter Streiflicht zeigt sich, ob Folie, Prägung und Struktur zum Original gehören oder ob eine gedruckte Nachahmung vorliegt, die den Effekt nur abbildet.

Wichtig ist die saubere Trennung zweier Fragen: Manches, was auf den ersten Blick verdächtig aussieht, ist eine bekannte Eigenheit der Produktion. Ein schiefer Zuschnitt oder ein Druckpunkt kommt auch bei echten Karten vor. Solche Abweichungen gehören in die Zustandsbewertung nach der Gradingskala und führen dort zu Abzügen bei Zentrierung oder Oberfläche – sie sind aber kein Echtheitsurteil. Umgekehrt kann eine makellos erhaltene Karte trotzdem eine Fälschung sein. Beide Schritte bleiben deshalb bewusst getrennt.

Wo die Prüfung im Ablauf liegt

Die Echtheitsprüfung ist kein zusätzlicher Termin, sondern fest im Wareneingang verankert. Jeder Auftrag durchläuft dort vier Schritte, bevor eine Karte überhaupt in die Bewertung geht. Die Erfassung übernimmt dabei das System, der Mensch prüft dagegen – abgetippt wird nichts, und genau deshalb bleibt Zeit für die eigentliche Begutachtung.

1 · Auftrag wählen

Der Vorgang wird über die Auftragsnummer aufgerufen oder per Barcode gescannt. Ab diesem Moment ist jede Karte eindeutig einem Auftrag zugeordnet.

2 · Karten erfassen

Die Karten werden über einen Flachbettscanner aufgenommen. Die Bilderkennung liest Karte und Set automatisch aus, sodass die Aufnahme in gleichbleibender Qualität entsteht.

3 · Prüfen und übernehmen

Ein Mitarbeiter kontrolliert die automatische Erkennung und bestätigt sie erst, wenn sie stimmt. Das System schlägt vor, der Mensch entscheidet.

4 · Fertig

Erst mit dieser Bestätigung geht die Karte in die weitere Bearbeitung. Ab hier ist der Vorgang für dich nachvollziehbar dokumentiert.

Wo dein Auftrag gerade steht, kannst du jederzeit über die Statusabfrage nachsehen. Für versiegelte Produkte gelten eigene Abläufe, die wir unter Booster Grading beschreiben. Und weil die Bearbeitung vollständig in Deutschland stattfindet, entfallen Zoll und Einfuhrumsatzsteuer – ein Unterschied, den wir im Vergleich PSA vs. PGS genauer aufschlüsseln.

Was mit erkannten Fälschungen passiert

Wird eine Karte als Fälschung eingestuft, endet der Vorgang an dieser Stelle. Sie bekommt keine Note, kein Case und keine Seriennummer. Das ist keine Formsache, sondern der Kern der Sache: Ein PGS-Label darf niemals dazu führen, dass eine Fälschung glaubwürdiger wirkt als vorher. Mit Kaufnachweis erhältst du zu dem Vorgang einen schriftlichen Hinweis.

Keine Note

Es wird weder eine Endnote noch eine Teilnote vergeben. Auch eine niedrige Bewertung wäre eine Bewertung – und würde die Karte als handelbar erscheinen lassen.

Kein Siegel

Die Karte wird nicht in ein Case eingeschweißt. Ohne Slab entsteht auch kein Label mit Seriennummer und kein QR-Code, über den sich etwas nachschlagen ließe.

Kein Datenbankeintrag

Die Karte erscheint nicht in unserer Datenbank und nicht im öffentlichen Population Report. Die dort gezählten Stückzahlen bleiben dadurch aussagekräftig.

Rückmeldung an dich

Du erfährst, was aufgefallen ist. Wir sind Mo bis Fr von 09:00 bis 16:00 Uhr unter +49 221 56053614 und per E-Mail an info@platin-grading.de erreichbar.

Wenn du eine Karte lieber vor dem Kauf klären möchtest, kannst du sie uns vorab vorlegen: PlatinGrading sitzt in der Neusser Straße 487 in 50733 Köln, Selbstabholung ist möglich. Häufige Rückfragen zum Umgang mit beanstandeten Karten beantworten wir außerdem in den häufigen Fragen.

Warum ein Slab ohne Echtheitsprüfung wertlos wäre

Ein Slab nimmt dem Käufer die eigene Prüfung ab. Das ist sein ganzer Zweck – und zugleich seine Verantwortung. Wer eine versiegelte Karte kauft, kann sie nicht mehr gegen Licht halten, nicht auf die Kante schauen und die Oberfläche nicht mit dem Finger prüfen. Er verlässt sich vollständig auf das, was auf dem Label steht. Ein Case ohne vorherige Echtheitsprüfung würde diese Prüfmöglichkeit nehmen, ohne etwas dafür zu geben: Es würde eine offene Frage in scheinbare Sicherheit verwandeln und wäre damit schlechter als gar kein Case.

Das Case ersetzt die eigene Prüfung

Was der Käufer nicht mehr selbst nachsehen kann, muss vorher jemand nachgesehen haben. Sonst verschiebt der Slab das Risiko nur vom Verkäufer zum Käufer.

Die Note wäre ohne Bezug

Zentrierung, Ecken, Kanten und Oberfläche lassen sich auch an einer Kopie messen. Ohne Echtheitsprüfung beschriebe die Note die Kopie sehr genau – und wäre trotzdem wertlos.

Der Population Report würde kippen

Der Report zählt, wie oft eine Note bei einer Karte vergeben wurde. Käme auch nur ein Nachdruck hinein, wäre jede daraus abgeleitete Aussage zur Seltenheit angreifbar.

Der Zweitmarkt handelt das Label mit

Slabs werden weiterverkauft, oft mehrfach und ohne dass der nächste Käufer den Vorbesitzer kennt. Die Prüfung wirkt deshalb über den ersten Verkauf hinaus.

Deshalb hängt am Ergebnis der Echtheitsprüfung alles Weitere: die Note nach der Gradingskala, die vier Subgrades, der Eintrag im Population Report und die spätere Verifikation über die Seriennummer. Fällt dieser erste Schritt weg, verlieren alle folgenden ihre Grundlage. Wer hinter der Prüfung steht und wie wir arbeiten, liest du unter Über PGS – öffentlich bewertet mit 4,9 bei Google aus 215 Bewertungen und 4,7 bei Trustpilot aus 120 Bewertungen.

So prüfst du eine Bewertung als Käufer selbst

Eine Bewertung ist nur so viel wert, wie sie sich überprüfen lässt. Jeder PGS-Slab trägt deshalb eine eindeutige Seriennummer und einen QR-Code auf dem Label. Beides führt zu demselben Datensatz, und dieser Datensatz ist öffentlich abrufbar – du brauchst dafür weder ein Konto noch den Vorbesitzer. Das ist besonders beim Kauf von Privat nützlich: Du kannst die Angaben aus einem Verkaufsangebot mit dem prüfen, was tatsächlich hinterlegt ist, bevor Geld fließt.

1 · Seriennummer ablesen

Die Nummer steht auf dem Label des Slabs. Lass sie dir bei einem Onlineangebot auf einem scharfen Foto zeigen, statt sie dir nur nennen zu lassen.

2 · QR-Code scannen

Der QR-Code auf dem Label führt direkt zum hinterlegten Datensatz. Scanne ihn am besten selbst vom Slab, nicht von einem weitergeleiteten Screenshot.

3 · Datensatz vergleichen

Stimmen Kartenname, Set, Endnote und die vier Subgrades mit dem überein, was auf dem Label und im Angebot steht? Jede Abweichung ist ein Grund nachzufragen.

4 · Häufigkeit einordnen

Im öffentlichen Population Report siehst du, wie oft diese Note bei dieser Karte vergeben wurde. Das ordnet ein, wie selten das vorliegende Ergebnis wirklich ist.

Beim Vergleich der Subgrades lohnt ein zweiter Blick auf die Rechenregel: Die Endnote ist kein Mittelwert. Die Grenzen der Notenbänder liegen bei 7,25, 7,75, 8,30, 8,80, 9,40 und 9,80, und ab der 8 liegen sie alle über der Mitte. Aus 8, 8, 8 und 8.5 wird deshalb eine 8.0 und nicht eine 8.5. Wenn ein Angebot eine Note nennt, die nicht zu den angegebenen Subgrades passt, ist das kein Detail, sondern ein Prüfpunkt. Die Systematik dahinter steht in der Gradingskala und bei den Subgrades, die Zahlen im Population Report. Willst du eigene Karten prüfen und bewerten lassen, geht es über Karten-Grading bestellen direkt weiter.

Echtheit zweifelsfrei bestätigen

Geprüfte Echtheit, dokumentierte Note, verifizierbares Siegel – made in Germany.