Surface · Oberfläche
Oberfläche, Kratzer und Glanz. Unter speziellem Licht prüfen wir jede Karte auf feinste Spuren und Glanzverlust.
Jede Note basiert auf einer festen Analyse der physischen Merkmale – objektiv, nachvollziehbar und nach klar definierten Kriterien.
Alle Noten mit Bedeutung und Schnitt. Eine Note aufklappen zeigt Zentrierung, Ecken, Kanten und Oberfläche im Detail.
Mit Subgrades auf dem Label · ab 7.0
Absolute Perfektion. Die Karte besteht jede Prüfung unter kontrolliertem Licht und Vergrößerung ohne einen einzigen Befund.
Nahezu perfekt, höchster Eye Appeal. Die Karte wirkt fabrikneu; Abweichungen zeigen sich – wenn überhaupt – erst unter Vergrößerung.
Premium. Nur minimale Abweichung – bis zur 10 fehlen in der Summe mehr als ein und höchstens drei Punkte.
Erstklassig. Kleine Spuren aus Produktion oder Handling – etwa minimale Print Lines oder ein Hauch Whitening – sind möglich.
Sehr guter Zustand. Leichte Spuren sind bei genauem Hinsehen erkennbar, der Gesamteindruck bleibt hochwertig.
Sehr gut, mit leichten Gebrauchsspuren. Hier landet auch der häufige Fall 8 / 8 / 8 / 8.5 mit einem Schnitt von 8,25.
Gut erhalten. Gebrauchsspuren sind sichtbar, aber nicht dominant.
Sichtbares Whitening oder Kratzer. Die niedrigste Note, die noch mit Subgrades auf dem Label steht. Ein Schnitt von genau 6,50 zählt schon zur 7.
Standard Label · unter 7.0
Sonderfall
Die Karte ist echt, ihr Zustand lässt sich aber nicht objektiv bewerten.
So liest du den Schnitt: Die untere Grenze gehört jeweils zum Band, die obere nicht – ein Schnitt von genau 8,30 ist also schon eine 8.5, ein Schnitt von 8,25 noch eine 8.0. Bis zur 8.5 rechnen wir ohne Zentrierung, ab der 9.0 mit.
Halbnoten möglich: Im oberen Bereich vergeben wir zusätzlich Halbnoten – 9.5, 8.5, 7.5 und 6.5. Dort entscheiden Feinheiten über den Wert, deshalb messen wir hier feiner. Ab 6.0 abwärts vergeben wir volle Noten.
Autogramme & Signaturen: Signierte Karten können wir graden, wenn du einen Echtheitsnachweis mitsendest – z. B. Foto- oder Videobeweise der Signierung oder andere Authentifizierungen. Offizielle Autogramm-Karten (zertifizierte Autos) sind selbstverständlich ebenfalls möglich.
Typisches Bild, feste Rechnung: Die Beschreibungen zeigen, wie eine Karte dieser Note üblicherweise aussieht. Entscheidend sind am Ende die vier Subgrades und die Formel – eine Karte mit nur einer Schwäche kann deshalb höher landen, als die Beschreibung dieses einen Kriteriums vermuten lässt.
Vier Kriterien mit festem Gewicht, eine feste Formel, feste Notenbänder.
Oberfläche, Kratzer und Glanz. Unter speziellem Licht prüfen wir jede Karte auf feinste Spuren und Glanzverlust.
Form und Integrität der Ecken. Bereits feinste Abnutzungen an den Ecken beeinflussen die Bewertung.
Schnittqualität und Farbabrieb der Kanten. Wir prüfen auf Einrisse, Abrieb und Verfärbungen.
Bildausrichtung und Symmetrie. Die Zentrierung fließt ab einer potenziellen 9.0 in die Endnote ein.
Bei Noten unter 9.0 zählen Oberfläche, Ecken und Kanten – die Oberfläche doppelt gewichtet.
Ab 9.0 fließt die Zentrierung (Z) mit 20 % in die Endnote ein.
Das Ergebnis fällt in ein festes Notenband. Die untere Grenze gehört zum Band, die obere nicht – 8,25 liegt noch im 8er-Band (bis unter 8,30) und ergibt also eine 8.0, keine 8.5. Alle Grenzen stehen in der Notenliste.
Info zur Zentrierung: Das Centering fließt erst ab einer potenziellen 9.0 in die Endnote ein – konkret, sobald der Schnitt ohne Zentrierung 8,80 erreicht. Liegt ein Ergebnis genau auf einer Grenze, gilt die höhere Note: Die untere Grenze gehört zum Band, die obere nicht.
Diese Richtwerte sind in unserem Grading-System für das Centering-Subgrade hinterlegt. Gemessen wird links zu rechts und oben zu unten – maßgeblich ist immer die schlechtere der beiden Achsen. Der Balken zeigt, wie weit das Bild von der exakten Mitte abweicht: ganz links wäre 50 / 50, ganz rechts 75 / 25.
Beispiel: links/rechts 54 / 46, oben/unten 58 / 42 → maßgeblich sind die 58 / 42 → Centering 8.5. Vorder- und Rückseite betrachten wir jeweils für sich – was dabei alles zählt, steht unter Subgrades. Für die Endnote gilt: Die Zentrierung zählt erst ab einer potenziellen 9.0 mit.
Vier Mal die 10 – nur dann gibt es das Gold Label.
Genau ein Punkt fehlt. Das reicht noch für die 10 – fürs Gold Label müssten alle vier Werte auf 10 stehen.
Ab 8,80 rechnet die Zentrierung mit – und die 8 zieht den Schnitt auf 9,00. Bis zur 9.5 fehlen 0,40.
Die perfekte Zentrierung hilft hier nicht: Ohne sie bleibt der Schnitt knapp unter 8,80 – also bleibt es bei der 8.5.
Der häufige Fall: Die 8.5 bei der Oberfläche zählt doppelt – bis zur 8.5 fehlen trotzdem 0,05.
Zählte die Zentrierung mit, läge der Schnitt bei 7,20 – also bei einer 7. Unter 9.0 bleibt sie außen vor; auf dem Label steht sie trotzdem.
Jedes Label nennt Jahr, TCG, Sprache, Set, Kartenname, Gesamtnote und Grading-ID.
Fokus auf das Wesentliche: die klare Gesamtnote ohne Subgrades.
Volle Transparenz mit allen Subgrades: detaillierte Einzelbewertungen für Centering, Corners, Edges und Surface.
Nur wer 4× die Note 10 in allen Subgrades erreicht, erhält unser goldenes Sonder-Label – die Krönung jeder Sammlung.
Diese TCGs und Formate nehmen wir an.
Sämtliche Karten und Sticker im Standard-Format werden angenommen. Karten und Sticker, die kleiner als das japanische Format sind, fallen unter unsere Kategorie Sticker-Grading.
Kleinformate & Sticker: Um perfekten Sitz und Schutz im Case zu garantieren, fixieren wir Kleinformate mit einem zusätzlichen, maßgefertigten Acryl-Halter.
Lass deine Karten von einem der führenden Grading-Anbieter Deutschlands bewerten – fair, präzise und transparent.