Centering, Corners, Edges & Surface erklärt

Hinter jeder Grading-Note stehen vier Subgrades: Centering (Zentrierung), Corners (Ecken), Edges (Kanten) und Surface (Oberfläche). In diesem Ratgeber erklären wir die vier Kriterien einfach und nachvollziehbar – damit du verstehst, wie deine Karte bewertet wird.

Die 4 Kriterien

So setzt sich die Note zusammen

Centering (Zentrierung)

Wie gleichmäßig ist die Karte beschnitten? Gemessen werden die Ränder auf Vorder- und Rückseite. Ein deutlicher Versatz senkt die Note – eine zentrierte Karte wirkt hochwertiger.

Corners (Ecken)

Sind die Ecken scharf und sauber? Whitening, Stauchungen oder abgestoßene Ecken zählen negativ – ein häufiges Problem bei viel gespielten Karten.

Edges (Kanten)

Die Kanten werden auf Abrieb, Einrisse und Farbabplatzungen geprüft. Bei Holos, Foils und Alt Arts sind sie besonders empfindlich.

Surface (Oberfläche)

Kratzer, Print Lines, Dellen, Clouding oder Fingerabdrücke fließen ein – oft das entscheidende Kriterium bei modernen Foils.

Von Subgrades zur Gesamtnote

Wie aus vier Werten eine Note wird

Jeder der vier Bereiche wird einzeln bewertet. Aus diesen Subgrades ergibt sich die Gesamtnote von 1 bis 10, wobei das schwächste Kriterium die Note oft stärker beeinflusst als der Durchschnitt. Zusätzlich arbeiten wir mit Halbnoten in 0,5-Schritten (z. B. 9.5, 8.5), um den Zustand noch präziser abzubilden.

Das absolute Highlight ist das Gold Label: Erreicht eine Karte in allen vier Subgrades die 10, erhält sie diese exklusive Auszeichnung. Wie die komplette Skala aufgebaut ist, erklärt die Gradingskala; den gesamten Prüfablauf zeigt der Gradingprozess.

Selbst einschätzen

So beurteilst du deine Karte vorab

Mit etwas Übung kannst du den voraussichtlichen Grade deiner Karte selbst grob einschätzen – das hilft bei der Entscheidung, ob sich das Einsenden lohnt. Beginne mit der Zentrierung: Lege ein Lineal an oder vergleiche die Randbreiten optisch. Schon ein Verhältnis von etwa 60/40 ist für Top-Noten oft grenzwertig. Betrachte die Ecken idealerweise unter einer Lupe – feines Whitening, das mit bloßem Auge kaum auffällt, zeigt sich dort deutlich.

Für die Oberfläche bewegst du die Karte langsam unter einer punktuellen Lichtquelle: Kratzer, Print Lines und – bei Foils – Clouding werden so sichtbar. Die Kanten prüfst du auf Abrieb und kleine Einrisse. Denke daran, dass die schwächste Kategorie die Gesamtnote überproportional beeinflusst: Eine ansonsten perfekte Karte mit einer angestoßenen Ecke erreicht selten eine 10. Wie aus den vier Subgrades die finale Note entsteht, erklärt im Detail die Gradingskala.

Transparente Bewertung in 4 Subgrades

Nachvollziehbar, fair und detailliert – so bewertet PGS deine Karten.